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Aktuell

[18.04.2018]

Was will ich einmal werden? Die Frage haben wir uns alle schon gestellt. Das IHK-Schülercollege bietet dafür eine schöne Entscheidungshilfe. Die IHK lädt zu Praxistagen in verschiedene Thüringer Unternehmen. Am vergangenen Samstag war der Jenaer Nahverkehr an der Reihe. Neun Schüler mit ihren Eltern nutzten die Gelegenheit und erlebten einen spannenden Tag.

Hauptsächlich ging es um den Beruf des Mechatronikers. Bevor die Schüler selbst Hand anlegen durften, musste noch ein wenig Theorie vermittelt werden. Anschließend ging es los - Eine Straßenbahn durfte inspiziert werden; natürlich unter Anleitung und Beobachtung eines Fachmannes. Er erklärte z. B. den Ablauf einer Durchsicht. Die Schüler durften die Straßenbahn auf Herz und Nieren prüfen: Gehen die Türen richtig auf und zu? Ist die Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet? Ist innen alles in Ordnung? Ist unter der Bahn alles an Ort und Stelle?

Aber das Highlight des Tages: Jeder durfte die Straßenbahn eine kleine Strecke selber fahren.

Ich hoffe, dass die Schüler an diesem Tag eine Menge Spaß hatten und einen guten Einblick in den Beruf bekommen konnten. Vielleicht sieht man ja den einen oder anderen bald im Unternehmen wieder?

Bis dahin!

Alina

[06.04.2018]

Seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik hat Marcus Wöckel 2017 als Jahrgangsbester für ganz Ostthüringen mit „sehr gut“ abgeschlossen. Gleich darauf hat er bei den Stadtwerken Jena Netze ein duales Ingenieurstudium im Bereich Regenerative Energiesysteme begonnen. Ich habe mich mit ihm getroffen, um euch zu berichten, wie so ein duales Studium abläuft.

Marcus, wieso hast du dich für ein duales Studium entschieden?
Die Idee entstand in meiner Ausbildung. Ich wollte das Stromnetz in Jena nicht nur betreiben helfen, sondern es selbst aktiv mit weiterentwickeln und fit für die Zukunft machen. In dem Dualen KIA-Studium im Bereich Elektrische Energiesysteme mit dem Schwerpunkt Regenerative Energiesysteme erhalte ich dafür die fachlichen Voraussetzungen.

Du gehst deinen beruflichen Weg weiterhin bei den Stadtwerken. Warum?
Ich habe hier eine sehr gute Ausbildung erhalten. Auch wurde ich durch die Stadtwerke Jena Netze in meiner Entscheidung für das Studium bestärkt und ich wusste daher, dass ich auf Unterstützung bauen konnte. Nicht zuletzt wusste ich aber auch, welche Anforderungen an mich gestellt werden.

Wie wirst du von den Stadtwerken Jena Netze gefördert?
Mir wurde mit Andreas Roth ein Mentor an die Seite gestellt, was ich als große Bereicherung empfinde. In den Praxisphasen werden mir Aufgaben und konkrete Projekte übertragen. Wenn ich Fehler mache, kann ich aus ihnen lernen, um mich anschließend zu verbessern. Mein Mentor fördert mich dabei und ermutigt mich, eigene Themen und Ideen im Unternehmen einzubringen.

Was ist das Besondere am Dualen Studium?
Es verknüpft das Studium direkt mit der Praxis. Nach zehn Semestern werde ich einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Regenerative Energiesysteme erhalten und schon Berufserfahrung besitzen. Denn durch den Wechsel zwischen Hochschule und Unternehmen kann ich das erlernte Wissen direkt anwenden. Man sollte allerdings schon relativ genau wissen, in welche Richtung der eigene Weg führen soll, um ambitioniert und ausdauernd darauf hinarbeiten zu können. Das duale Studium ist eine gute Investition in die Zukunft. Nach meinem Abschluss bieten mir die Stadtwerke als innovatives Unternehmen gute Weiterentwicklungschancen.

Wir wünschen Marcus auf seinen beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Ann-Kathrin

[20.03.2018]

Was in fünf Jahren sein wird?! Vermutlich kann diese Frage niemand beantworten. Doch heißt das nicht, dass es keine Antwortmöglichkeiten gibt. Eine davon habe ich Schülern der 7. Klasse am Mittwoch zum „Tag der Berufe“ bei der varys aufzeigen können.

Wenn ich an meine Zeit in der 7. Klasse zurückdenke, hatte ich keine konkrete Vorstellung vom Berufsleben. Ich wusste, dass man irgendwelche Aufgaben machen muss und Geld bekommt, aber das klang für mich alles noch ziemlich vage.

Wahrscheinlich ging es den Siebtklässlern ähnlich, die zum Tag der Berufe bei uns in der varys, dem IT-Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe, zu Gast waren. Und hoffentlich haben wir etwas Licht ins Dunkel bringen können.

Zunächst haben wir Ihnen in einer kurzen PowerPoint-Präsentation die Stadtwerke Jena Gruppe vorgestellt, das Unternehmen varys, den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration und die Ausbildung bei uns ganz allgemein.

Danach konnte ich den Schülern unsere aktuelle Computertechnik vorführen und von ein paar typischen Arbeitseinsätzen erzählen. Und tatsächlich macht man als Fachinformatiker auch das, was man sich früher immer vorgestellt hat: Neben lauten, blinkenden Servern arbeiten, an Computern herumschrauben, programmieren, Datenbanken pflegen und mit Benutzern Geräte einrichten. Aber auch zur Berufsschule zu gehen ist nun mal ein Teil der Ausbildung.

Bestimmt habe ich die Schüler damit überrumpelt, dass zu dem Beruf so viel mehr dazugehört als gedacht. Doch hoffentlich konnte ich aber trotzdem auch ihr Interesse wecken. Vielleicht sieht man sich ja bald bei einem Praktikum. Oder in ein paar Jahren sogar bei einer Ausbildung?

Wir freuen uns drauf. Bis bald!

Sven
Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration, 2. Lehrjahr.

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