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Aktuelles

[04.06.2018]

Am 30. Mai 2018 hieß es zum „Azubi-Fit-Tag“ wieder „Sport frei“ für die Auszubildenden der Stadtwerke Jena Gruppe. Auf dem Plan stand eine spannende GPS-Rallye mit herausfordernden Team- und Denksportaufgaben.

Zu Beginn des Azubi-Fit-Tages wurden wir in vier Teams aufgeteilt. Da wir dann eine buntgemischte Truppe mit Azubis verschiedener Unternehmensgruppen und Lehrjahre waren, haben wir uns mit einem Aufwärmspiel erst einmal richtig kennengelernt.

Anschließend stellte uns unsere Teamleiterin die Hauptaufgabe: Ein rohes Ei die ganze GPS-Rallye mitzuführen, ohne dass es kaputt geht. Am Ende sollte es verpackt werden und einen Flug aus drei Meter Höhe „überleben“. Auf dem Weg zum Ziel sollten wir Naturalutensilien sammeln, um das Ei so gut wie möglich zu schützen.

Nebenbei absolvierten wir diverse Gruppenübungen, wie zum Beispiel mehrere Knoten in einem Seil zu lösen – klingt einfach, aber das war es nicht ganz. Der Schwierigkeitsgrad wurde nämlich erhöht, indem wir alle mit einer Hand das Seil festhalten und nicht loslassen durften. Die Aufgabe konnten wir nur mithilfe von großem Körpereinsatz und Teamfähigkeit lösen.
Auch der Denksport kam nicht zu knapp, denn es gab einige knifflige Aufgaben, die den Kopf in Anspruch genommen haben.

Zum Abschluss des Tages gab es für alle Azubis die Möglichkeit, sich bei leckerem und gesundem Essen über den Tag, die Berufsschule und die Ausbildung auszutauschen. Für die ganz Sportlichen stand auch das Volleyballfeld zur Verfügung.

Rundum war es ein sehr schöner und sportlicher Tag mit vielen Erlebnissen.
Wir freuen uns auf weitere Azubi-Fit-Tage und wünschen einen schönen Sommer!

P.S. Schaut doch mal auf dem Instagram-Profil der Stadtwerke Jena Gruppe vorbei. Dort findet ihr noch einige Highlights des Azubi-Fit-Tages und vieles mehr...


Ann-Kathrin

[22.05.2018]

Unser Azubi-Pool hat seit kurzer Zeit neue Redakteure. Diesmal kommen „die Neuen“ aus Berufen, welche bisher noch nicht vertreten waren. Das finden wir super, denn das verspricht noch tiefere und vielseitigere Einblicke in die bunte Stadtwerke-Welt. Diesen Anlass habe ich genutzt, um unsere zwei neuen Redakteure in einem 3-Fragen-Interview mal unter die Lupe zu nehmen.

Für mein erstes Interview musste ich im Stadtwerke-Haus nur vier Etagen nach oben gehen:

Stelle dich doch bitte einmal kurz vor und erzähle, wie du zu dieser Ausbildung gekommen bist.

Mein Name ist Sven, ich bin 22 Jahre alt und mache bei der „varys Gesellschaft für Software und Abrechnung mbH“ meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration.
Seit einigen Jahren bin ich in meiner Freizeit für Freunde und Familie der „Freizeit-Administrator“. So war natürlich der Weg vom Hobby zum Beruf nicht weit. An der Friedrich-Schiller-Universität begann ich zunächst ein Informatik-Studium. Hier habe ich allerdings schnell gemerkt, dass dies zu theoretisch für mich ist und ich lieber die praktische Administration hautnah erleben möchte. Darum habe ich mich 2016 über den Azubi-Pool um diese Ausbildungsstelle beworben. Nun bin ich hier bereits in meinem 2. Ausbildungsjahr.

Welche Tätigkeiten und Aufgaben erlernst du denn in deiner Ausbildung und wo?

Meine Tätigkeiten erlerne ich hauptsächlich im Betrieb, aber auch in der Berufsschule in Hermsdorf oder auf Lehrgängen in Erfurt. Die Hauptkomponente der Ausbildung ist das Erlernen von Kenntnissen und Fähigkeiten rund um die Themen Computer, Netzwerke, Administration und Programmierung.
Zum Beispiel habe ich bereits mit anderen Auszubildenden eine Website erstellt, auf der verschiedene Tutorials zur Einrichtung und Bedienung von iPads und iPhones im Unternehmensbereich zur Verfügung gestellt werden.
Wir Azubis arbeiten hier viel im Team. Beispielsweise sitzen wir während der Arbeitszeit in einem Azubi-Bereich und können uns so gegenseitig unterstützen.
Besonders gut finde ich, dass man in der Ausbildung etappenweise viele Bereiche des Unternehmens durchläuft. So kann jeder herausfinden, was am besten zu seinen Interessen und Fähigkeiten passt.
Mir persönlich gefällt der Bereich Dokumentenmanagement am meisten, da man hier neben dem Programmieren von Skripten auch ein Verständnis der internen Abläufe bekommt. Man erlebt, dass das Programm anderen Mitarbeitern die Arbeit erleichtert und sehr gut ankommt.
Daher habe ich auch die Hoffnung, später auf diesem Gebiet arbeiten zu dürfen.

Warum möchtest du Redakteur sein und was erhoffst du dir vom Azubi-Pool?

Ich fand es immer spannend, wenn Auszubildende, Studenten oder Angestellte bei uns an der Schule waren und über ihren Alltag plauderten. Auf der Seite des Azubi-Pools hatten mir die Informationen und Videos geholfen, den Ausbildungsberuf und die Unternehmensgruppe kennenzulernen.
Daher möchte ich, zusammen mit den anderen Redakteuren, interessierten Schülern oder Eltern, einen Einblick in unsere Ausbildung und die Stadtwerke geben und hoffe, andere Leute auch für eine Ausbildung bei uns begeistern zu können.

Zum zweiten Interview ging meine Reise zum Jenaer Nahverkehr:

Stelle dich doch bitte einmal kurz vor und erzähle, wie du zu dieser Ausbildung gekommen bist.

Mein Name ist Daniela, ich bin 22 Jahre und seit letztem Jahr angehende Fachkraft im Fahrbetrieb beim Jenaer Nahverkehr. Ich gehöre zu dem Team, welches die Menschen in Jena täglich mit 38 Straßenbahnen und 43 Bussen von einem zum anderen Ort befördert. Mein Lieblingsmotto für diesen Ausbildungsberuf ist „Ohne uns läuft nichts bzw. laufen alle in Jena“.
Zu der Ausbildung kam ich durch meinen damaligen Stiefvater. Er arbeitete als Busfahrer im Fernverkehr. Dadurch bin ich damit aufgewachsen. Ich fand es immer faszinierend, ein solch großes Fahrzeug zu lenken und Verantwortung für die Fahrgäste zu übernehmen.

Welche Tätigkeiten und Aufgaben erlernst du denn in deiner Ausbildung und wo?

In der Berufsschule, welche in Mühlhausen ist, lernen wir alles Technische rund um Straßenbahn und Bus, Kundenkontakt und wie man am besten sein Unternehmen repräsentiert. Diese Informationen gilt es dann, im Betrieb in die Praxis umzusetzen. Außerdem lernen wir viel über den Umgang mit Kunden, die Repräsentation seiner selbst und das Lösen von Konflikten.
Zu dem kompletten Nahverkehr aber gehören natürlich nicht nur Fahrkräfte, sondern auch über 300 Mitarbeiter, welche sich noch in den Sachgebieten Werkstatt, Fahrplangestaltung, Leitstelle, Diensteinteilung, Marketing und Vertrieb und noch einigen mehr einteilen. Das tolle an der Ausbildung ist, dass ich jeden Bereich im Unternehmen kennenlerne und somit selbst erfahre, wie aus einem einzelnen Zahnrad ein komplettes Getriebe wird.

Warum möchtest du Redakteur sein und was erhoffst du dir vom Azubi-Pool?

Ich möchte hier mitwirken, um anderen zu zeigen, wie vielseitig die Ausbildung in der Stadtwerke Jena Gruppe ist und hoffe, so zukünftige Auszubildende auch auf den Geschmack zu bringen.
Ich erhoffe mir vor allem einen netten und interessanten Austausch mit Auszubildenden aus vielen verschiedenen Berufsbildern.

Moritz

[18.04.2018]

Was will ich einmal werden? Die Frage haben wir uns alle schon gestellt. Das IHK-Schülercollege bietet dafür eine schöne Entscheidungshilfe. Die IHK lädt zu Praxistagen in verschiedene Thüringer Unternehmen. Am vergangenen Samstag war der Jenaer Nahverkehr an der Reihe. Neun Schüler mit ihren Eltern nutzten die Gelegenheit und erlebten einen spannenden Tag.

Hauptsächlich ging es um den Beruf des Mechatronikers. Bevor die Schüler selbst Hand anlegen durften, musste noch ein wenig Theorie vermittelt werden. Anschließend ging es los - Eine Straßenbahn durfte inspiziert werden; natürlich unter Anleitung und Beobachtung eines Fachmannes. Er erklärte z. B. den Ablauf einer Durchsicht. Die Schüler durften die Straßenbahn auf Herz und Nieren prüfen: Gehen die Türen richtig auf und zu? Ist die Sicherheit der Fahrgäste gewährleistet? Ist innen alles in Ordnung? Ist unter der Bahn alles an Ort und Stelle?

Aber das Highlight des Tages: Jeder durfte die Straßenbahn eine kleine Strecke selber fahren.

Ich hoffe, dass die Schüler an diesem Tag eine Menge Spaß hatten und einen guten Einblick in den Beruf bekommen konnten. Vielleicht sieht man ja den einen oder anderen bald im Unternehmen wieder?

Bis dahin!

Alina

[06.04.2018]

Seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik hat Marcus Wöckel 2017 als Jahrgangsbester für ganz Ostthüringen mit „sehr gut“ abgeschlossen. Gleich darauf hat er bei den Stadtwerken Jena Netze ein duales Ingenieurstudium im Bereich Regenerative Energiesysteme begonnen. Ich habe mich mit ihm getroffen, um euch zu berichten, wie so ein duales Studium abläuft.

Marcus, wieso hast du dich für ein duales Studium entschieden?
Die Idee entstand in meiner Ausbildung. Ich wollte das Stromnetz in Jena nicht nur betreiben helfen, sondern es selbst aktiv mit weiterentwickeln und fit für die Zukunft machen. In dem Dualen KIA-Studium im Bereich Elektrische Energiesysteme mit dem Schwerpunkt Regenerative Energiesysteme erhalte ich dafür die fachlichen Voraussetzungen.

Du gehst deinen beruflichen Weg weiterhin bei den Stadtwerken. Warum?
Ich habe hier eine sehr gute Ausbildung erhalten. Auch wurde ich durch die Stadtwerke Jena Netze in meiner Entscheidung für das Studium bestärkt und ich wusste daher, dass ich auf Unterstützung bauen konnte. Nicht zuletzt wusste ich aber auch, welche Anforderungen an mich gestellt werden.

Wie wirst du von den Stadtwerken Jena Netze gefördert?
Mir wurde mit Andreas Roth ein Mentor an die Seite gestellt, was ich als große Bereicherung empfinde. In den Praxisphasen werden mir Aufgaben und konkrete Projekte übertragen. Wenn ich Fehler mache, kann ich aus ihnen lernen, um mich anschließend zu verbessern. Mein Mentor fördert mich dabei und ermutigt mich, eigene Themen und Ideen im Unternehmen einzubringen.

Was ist das Besondere am Dualen Studium?
Es verknüpft das Studium direkt mit der Praxis. Nach zehn Semestern werde ich einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Regenerative Energiesysteme erhalten und schon Berufserfahrung besitzen. Denn durch den Wechsel zwischen Hochschule und Unternehmen kann ich das erlernte Wissen direkt anwenden. Man sollte allerdings schon relativ genau wissen, in welche Richtung der eigene Weg führen soll, um ambitioniert und ausdauernd darauf hinarbeiten zu können. Das duale Studium ist eine gute Investition in die Zukunft. Nach meinem Abschluss bieten mir die Stadtwerke als innovatives Unternehmen gute Weiterentwicklungschancen.

Wir wünschen Marcus auf seinen beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Ann-Kathrin

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Unser azubi-pool-Redaktionsteam

Die aktuellen Meldungen werden von unseren Auszubildenden Ann-Kathrin, Alina, Daniela, Sven und Moritz geschrieben. Das Team trifft sich regelmäßig und berichtet zu Themen rund um ihren Ausbildungsalltag.