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Aktuelles

Heiße Prüfungsphase
[19.07.2017]

Nach drei erlebnisreichen, interessanten und spannenden Jahren habe ich es geschafft: Ich habe alle meine Prüfungen erfolgreich absolviert und darf mich nun voller Stolz Kauffrau für Büromanagement nennen. Meinen Weg durch die Abschlussprüfungen möchte ich gern mit euch teilen, denn vielleicht findet ihr ein paar Tipps, die hilfreich während eurer heißen Prüfungsphase sind. 

Die Prüfungen im Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement bestehen aus zwei Teilen. Der erste Teil der Abschlussprüfung (früher war das mal die Zwischenprüfung) ist das „Informationstechnische Büromanagement“ und der Umgang mit „Microsoft Office“. Diese Prüfung findet bereits im 2. Ausbildungsjahr statt und hat eine Gewichtung von 25 Prozent vom Gesamtergebnis. Darauf wurde ich intensiv in der Schule und bei den Stadtwerken Jena vorbereitet. So konnte in der Prüfung nichts mehr schief gehen - meine gesamte Klasse bestand den ersten Teil mit Bravour.

Der zweite Teil besteht aus zwei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Die beiden schriftlichen Prüfungen beziehen sich auf das gesamte theoretische Wissen, welches ich mir in der Schule und bei Lehrgängen angeeignet habe. Die Prüfung „Kundenbeziehungsprozesse“ hat eine Gewichtung von 30 Prozent und „Wirtschafts- und Sozialkunde“ eine Gewichtung von 10 Prozent vom Gesamtergebnis. Vor meinen Prüfungen habe ich mir Zeit genommen, um alle Themen noch einmal Schritt für Schritt durchzuarbeiten, ganz nach dem Motto „Learning by Doing“, kannte ich die Theorie inzwischen ja auch praktisch - so viel es noch leichter, sich alles zu merken. Hierzu kann ich auch Prüfungsvorbereitungsbücher, wie zum Beispiel „Prüfungswissen KOMPAKT“ und „Prüfungstrainer“, empfehlen. Die Auswahl ist groß: von kompakten bis sehr umfangreichen Nachschlagewerken. Ich habe mich für ein kompaktes Buch mit den wichtigsten Informationen zu allen relevanten Prüfungsthemen und eines mit Prüfungsaufgaben als Lernhilfe entschieden. So konnte ich alles noch einmal wiederholen und fühlte mich für die kommenden Prüfungen sehr gut vorbereitet.

Beim letzten Teil auf dem Weg zum Abschluss - der mündlichen Prüfung - konnte ich zwischen klassischer oder Reportvariante wählen. Meine Entscheidung fiel auf den Report, für den ich jeweils einen über meine Wahlqualifikationen Assistenz/Sekretariat und Personalwirtschaft verfasst habe. Darin ist je eine praktische Aufgabe beschrieben, die ich in meinem Unternehmen ausgeführt habe. Die beiden Reporte wurden von den Prüfern der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor der Prüfung gelesen. Erst zur Prüfung erfuhr ich die von den IHK-Prüfern gewählte Wahlqualifikation: Report zur Assistenz/Sekretariat. Zu Beginn hatte ich fünf Minuten Zeit um mich und meinen Report vorzustellen. Anschließend gingen die Prüfer näher auf das Thema ein, indem sie ausschließlich praxisbezogene Fragen stellten, wie beispielsweise die Abläufe im eigenen Ausbildungsbetrieb sind. Das Gespräch dauerte circa 20 Minuten. Die Prüfer berieten sich nur ein paar Minuten und ich erfuhr sofort das Ergebnis meiner Prüfung: Erfolgreich bestanden! Von diesem Moment an, war meine Ausbildungszeit vorbei. Nun bin ich Kauffrau für Büromanagement.

Schlussendlich muss ich sagen: Die Prüfungen waren zwar anspruchsvoll, jedoch sind alle Aufgaben mit guter Vorbereitung und Konzentration durchaus zu schaffen. Ich bin stolz und sehr froh, dass ich diese Hürde genommen habe. Jetzt freue ich mich auf das „Abenteuer Berufsleben“!

Viviane

 

 

Ab in den Urlaub!
[03.07.2017]

Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger, die Haut dunkler, die Haare heller, das Wasser wärmer, die Getränke kälter, die Stadtwerke Büros leerer – endlich ist der Sommer da. Das ist für mich die schönste Zeit des Jahres, denn ich bin ein absolutes Sommerkind.

Die Ferien haben bereits begonnen. Das heißt für viele Leute: Ab in den Urlaub! Egal, ob weit weg oder hier in der Region: Sommerzeit ist Urlaubszeit. Das gilt auch für uns Stadtwerker und Azubis. Außer in unseren Freibädern - hier ist Hochsaison. Am 25. Juni startete beispielsweise die Kids-Club-Tour im Jenaer Ostbad – die zieht nun ihre Runde. Dabei gestaltet ein Animationsteam der Freizeit- und Bädergesellschaft den Badespaß noch spritziger.

Wir aus dem Redaktionsteam des Azubi-Pools nutzen die Sommerzeit und genießen unseren Urlaub:

Nicole:  „In meiner Urlaubswoche im Juli wird es spontan an die Ostsee gehen.“
Alina:  „Ich habe meinen Sommerurlaub in Prag verbracht.“
Moritz:  „Ich mache eine Kreuzfahrt über Hamburg, Rotterdam, Brüssel und Paris.“
Ann-Kathrin: „Ich war schon mit meinen Freunden zelten in Waren an der Müritz.“

Reisen bedeutet neben Entspannung auch ein wenig Stress in der Vor- und Nachbereitung. Der Urlaub muss gebucht und die Koffer müssen gepackt werden. Nützliche Tipps, um vor allem Zeit und Geld zu sparen, sind dabei sehr hilfreich. Hier meine Top 10:

1. Ihr solltet entweder so früh (Frühbucherrabatte) oder so spät (Last-Minute) wie möglich buchen.
2. Preise vergleichen ist in jedem Fall das A und O.
3. Der Zeitpunkt spielt natürlich auch eine Rolle. Am günstigsten ist es in der Nebensaison.
4. Bevor ihr spontan am Abend davor eure Koffer packt, solltet ihr am besten frühzeitig eine Checkliste (was darf nicht fehlen?) machen. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass ihr irgendetwas vergesst.
5. Platzsparend packt ihr eure Koffer, indem ihr eure Kleidungsstücke wie Handtücher zusammenrollt. Positiver Nebeneffekt: Die Kleidung knittert nicht so sehr.
6. Auch kleine Stauräume, wie zum Beispiel der Hohlraum eurer Schuhe, machen beim Packen viel aus.
7. Föhn und ganze Shampoo-Flaschen könnt ihr zu Hause lassen. Ein Haartrockner ist in fast allen Hotels vorhanden und große Shampoo-Flaschen verbraucht ihr im Urlaub sicher nicht. Ihr spart Platz und Gewicht, indem ihr euch geringe Mengen in kleinere Flaschen abfüllt.
8. Sichert die Gegenstände, die beim Transport leicht kaputt gehen könnten, zum Beispiel indem ihr sie mit Kleidung umwickelt.
9. Bei kürzeren Reisen sind kleine Airlines (z. B. RyanAir) oder Busunternehmen (z. B. Flixbus) günstiger.
10. Holt euch rechtzeitig reisemedizinische Informationen. Euer Arzt berät euch bezüglich notwendiger Impfungen für euer Reiseziel.

Reisen sind immer etwas Schönes. Du gibst zwar Geld aus, aber wirst trotzdem reicher: Reicher an Erfahrung, Erinnerungen und Wissen. Jeder hat Reiseziele, die er wenigstens einmal im Leben unbedingt gesehen haben möchte. Bei uns Redakteuren sind das die Malediven, Thailand und Norwegen. Und besonders bei den USA waren wir uns alle einig. Zwar lässt das unser Geldbeutel in der Ausbildung noch nicht ganz zu, aber träumen dürfen wir ja trotzdem schon mal.

Vergesst nicht den geänderten Fahrplan für Bus und Straßenbahn (www.nahverkehr-jena.de) in der Ferienzeit.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer 2017!

Isabel


Sportlich, sportlich…
[27.06.2017]

„Sport frei!“ hieß es am Freitag, 23. Juni 2017, für mehr als 60 Azubis und Ausbilder. Sie kamen zu einem sportlich-aktiven Tag der Stadtwerke Jena Gruppe am Strandschleicher zusammen. Auszubildende aus insgesamt neun Ausbildungsunternehmen genossen den 3. Azubi-Fit-Tag, der abseits der Ausbildung neben Sport, Spaß, Kreativität und gesunden Speisen ein Kennenlernen über die Unternehmensgrenzen hinweg bot.

Sarah ist im 3. Lehrjahr Auszubildende Kauffrau für Büromanagement und sie berichtete uns, wie ihr der Tag gefallen hat:

„Ich bin nun schon zum dritten Mal dabei und für mich ist es immer wieder eine große Freude am Azubi-Fit-Tag teilzunehmen. Das erinnert mich an meine Schulzeit, da gab es meist ein Sportfest. Doch beim Fit-Tag ist das Angebot viel größer und vielseitiger. Die diesjährige Auswahl hat mich sehr begeistert. Wir hatten die Möglichkeit, Volleyball, Tischtennis und zwischendurch Boccia oder Wikingerschach zu spielen. Mein persönliches Highlight war definitiv das Bogenschießen von und mit dem Sportverein Carl Zeiss Jena. Unter Anleitung der Trainer durften wir auch selbst schießen. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz. Außerdem hatten wir auch eine Hindernisbahn namens „Wipe Out“ vor Ort - für besonders gute „Hüpfer“...  Sehr beeindruckend war eine Selbstverteidigungsvorstellung der Ostthüringer Wing Chun Organisation.
Für unser leibliches Wohl wurde natürlich auch hervorragend gesorgt. Es gab jede Menge gesunde Leckereien und wir konnten unserer Kreativität beim Mixen von Smoothies freien Lauf lassen. Nebenbei kam auch der Austausch mit den anderen Azubis nicht zu kurz. Dadurch, dass man sich relativ wenig sieht, war es schön, sich mit den Anderen nach langer Zeit mal wieder zu unterhalten. Im Endeffekt war es ein durchaus gelungener Tag mit vielen Aktionen und Vergnügen.“

Das klingt nach vielen tollen Eindrücken! Diese sommerliche Veranstaltung ist übrigens ein Teil unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements der Unternehmensgruppe.

Mit diesem Beitrag stellen wir uns auch gleich vor – wir sind die beiden „Neuen“ im Redaktionsteam und freuen uns auf viele spannende Themen...

Ann-Kathrin und Alina

Weiter geht´s mit dem Patenprogramm
[19.06.2017]

Seit Sommer des vergangenen Jahres beteiligte sich die Stadtwerke Jena Gruppe am Projekt „VorteilJena“. Dazu gehören ganz viele verschiedene Teilprojekte rund um das Thema Gesundheit durch Teilhabe. Mit „Gesund am Start“ begann bei uns ein Patenprogramm zwischen allen Auszubildenden im ersten Lehrjahr mit jeweils einem Paten aus einem höheren Ausbildungsjahr.

Ich selbst nahm an diesem Projekt teil und durfte Pate für eine neue Auszubildende in meinem Unternehmen sein. In der Azubi-Start-Woche haben wir uns dann das erste Mal getroffen. Mein Patenkind Alina hatte sogleich viele Fragen an mich: „Wie waren deine ersten Ausbildungstage?“, „Wie sind die Kollegen so?“ und vieles mehr. Nachdem wir uns ein wenig kennengelernt hatten, schlossen wir einen Patenschaftsvertrag. Darin bestätigten wir uns gegenseitig, dass wir die Patenschaft möchten und haben unsere Kontaktdaten ausgetauscht.

Anfangs war ich schon sehr gespannt auf meine neue Aufgabe und auch ein wenig aufgeregt. Ich dachte, hoffentlich verstehen wir uns und sind auf einer Wellenlänge. Wird mein Patenkind mich viel fragen? Werde ich ein guter Pate sein? Doch da kann ich zukünftige Paten beruhigen: Nach dem ersten Treffen war die Anspannung weg. Ich bin einfach froh über diese neue Erfahrung und den Abschnitt meines Azubi-Lebens. Wir beide verstehen uns sehr gut und tauschen uns bis heute regelmäßig aus. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, ein guter Pate zu sein; man sollte einfach für Fragen offen sein und der Rest kommt ganz von allein.

Für mich als Paten war es eine tolle Erfahrung, jemanden beim Start in die Ausbildung zu unterstützen. Da ich selbst zu Beginn unserer Patenschaft erst in das zweite Ausbildungsjahr kam, konnte ich die Situation des Neuanfangs sehr gut nachempfinden. In der Patenschaft entwickelte ich mich weiter und übernahm Verantwortung. Auch für die Patenkinder ist es gut zu wissen, dass sie neben ihren Ausbildern noch jemand haben, bei dem sie ihre Fragen loswerden können. Als neuer Auszubildender hat man so von Anfang an einen persönlichen Ansprechpartner und ein vertrautes Gesicht im Unternehmen.

Da das Patenprogramm im Rahmen des Projektes „VorteilJena“ so gut funktioniert hat, soll es zukünftig auch unabhängig davon in der Stadtwerke Jena Gruppe weitergeführt werden. So bekommen unsere neuen Auszubildenden, die am 31. Juli 2017 starten, auch jeder einen Paten an ihre Seite. Um richtig vorbereitet zu sein, werden alle neuen Paten in den nächsten Wochen geschult. In der Schulung wird ihnen erklärt, welche Aufgaben zum „Pate-sein“ dazu gehören. Auch bekommen sie hilfreiche Tipps rund um das Thema, zum Beispiel wie man mit Problemen oder Konflikten umgehen sollte.

Glücklicherweise musste ich diese Hinweise gar nicht anwenden, weil es bei meiner Patenschaft keine Schwierigkeiten gab. Alina und ich haben uns super verstanden und bei Problemen haben wir uns gegenseitig geholfen. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieses Projekt eine super Idee ist und ich freue mich für alle zukünftigen Paten und Patenkinder. Meine Erfahrungen und Tipps konnte ich an mein Patenkind weitergeben. So haben ich und alle anderen Paten den neuen Auszubildenden den Start in einen neuen Lebensabschnitt erleichtert.

Nicole

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Unser Azubi-Pool-Redaktionsteam

Die aktuellen Meldungen werden von unseren Auszubildenden Viviane, Isabel, Nicole, Alina, Ann-Kathrin und Moritz geschrieben. Das Team trifft sich regelmäßig und berichtet zu Themen rund um ihren Ausbildungsalltag.