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Aktuelles

[06.04.2018]

Seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik hat Marcus Wöckel 2017 als Jahrgangsbester für ganz Ostthüringen mit „sehr gut“ abgeschlossen. Gleich darauf hat er bei den Stadtwerken Jena Netze ein duales Ingenieurstudium im Bereich Regenerative Energiesysteme begonnen. Ich habe mich mit ihm getroffen, um euch zu berichten, wie so ein duales Studium abläuft.

Marcus, wieso hast du dich für ein duales Studium entschieden?
Die Idee entstand in meiner Ausbildung. Ich wollte das Stromnetz in Jena nicht nur betreiben helfen, sondern es selbst aktiv mit weiterentwickeln und fit für die Zukunft machen. In dem Dualen KIA-Studium im Bereich Elektrische Energiesysteme mit dem Schwerpunkt Regenerative Energiesysteme erhalte ich dafür die fachlichen Voraussetzungen.

Du gehst deinen beruflichen Weg weiterhin bei den Stadtwerken. Warum?
Ich habe hier eine sehr gute Ausbildung erhalten. Auch wurde ich durch die Stadtwerke Jena Netze in meiner Entscheidung für das Studium bestärkt und ich wusste daher, dass ich auf Unterstützung bauen konnte. Nicht zuletzt wusste ich aber auch, welche Anforderungen an mich gestellt werden.

Wie wirst du von den Stadtwerken Jena Netze gefördert?
Mir wurde mit Andreas Roth ein Mentor an die Seite gestellt, was ich als große Bereicherung empfinde. In den Praxisphasen werden mir Aufgaben und konkrete Projekte übertragen. Wenn ich Fehler mache, kann ich aus ihnen lernen, um mich anschließend zu verbessern. Mein Mentor fördert mich dabei und ermutigt mich, eigene Themen und Ideen im Unternehmen einzubringen.

Was ist das Besondere am Dualen Studium?
Es verknüpft das Studium direkt mit der Praxis. Nach zehn Semestern werde ich einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Regenerative Energiesysteme erhalten und schon Berufserfahrung besitzen. Denn durch den Wechsel zwischen Hochschule und Unternehmen kann ich das erlernte Wissen direkt anwenden. Man sollte allerdings schon relativ genau wissen, in welche Richtung der eigene Weg führen soll, um ambitioniert und ausdauernd darauf hinarbeiten zu können. Das duale Studium ist eine gute Investition in die Zukunft. Nach meinem Abschluss bieten mir die Stadtwerke als innovatives Unternehmen gute Weiterentwicklungschancen.

Wir wünschen Marcus auf seinen beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Ann-Kathrin

[20.03.2018]

Was in fünf Jahren sein wird?! Vermutlich kann diese Frage niemand beantworten. Doch heißt das nicht, dass es keine Antwortmöglichkeiten gibt. Eine davon habe ich Schülern der 7. Klasse am Mittwoch zum „Tag der Berufe“ bei der varys aufzeigen können.

Wenn ich an meine Zeit in der 7. Klasse zurückdenke, hatte ich keine konkrete Vorstellung vom Berufsleben. Ich wusste, dass man irgendwelche Aufgaben machen muss und Geld bekommt, aber das klang für mich alles noch ziemlich vage.

Wahrscheinlich ging es den Siebtklässlern ähnlich, die zum Tag der Berufe bei uns in der varys, dem IT-Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe, zu Gast waren. Und hoffentlich haben wir etwas Licht ins Dunkel bringen können.

Zunächst haben wir Ihnen in einer kurzen PowerPoint-Präsentation die Stadtwerke Jena Gruppe vorgestellt, das Unternehmen varys, den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration und die Ausbildung bei uns ganz allgemein.

Danach konnte ich den Schülern unsere aktuelle Computertechnik vorführen und von ein paar typischen Arbeitseinsätzen erzählen. Und tatsächlich macht man als Fachinformatiker auch das, was man sich früher immer vorgestellt hat: Neben lauten, blinkenden Servern arbeiten, an Computern herumschrauben, programmieren, Datenbanken pflegen und mit Benutzern Geräte einrichten. Aber auch zur Berufsschule zu gehen ist nun mal ein Teil der Ausbildung.

Bestimmt habe ich die Schüler damit überrumpelt, dass zu dem Beruf so viel mehr dazugehört als gedacht. Doch hoffentlich konnte ich aber trotzdem auch ihr Interesse wecken. Vielleicht sieht man sich ja bald bei einem Praktikum. Oder in ein paar Jahren sogar bei einer Ausbildung?

Wir freuen uns drauf. Bis bald!

Sven
Auszubildender Fachinformatiker für Systemintegration, 2. Lehrjahr.

[05.02.2018]

Neues Jahr – neue Beiträge. Das Azubi-Pool-Redaktionsteam meldet sich zurück.
Nach einer kurzen Beitragspause sind wir motivierter denn je. Wir haben tolle Ideen gesammelt, Schwerpunkte besprochen und Umstrukturierungen geplant. Ihr könnt also gespannt sein, was demnächst auf dieser Seite folgt.

Um euch einen kleinen Einblick zu ermöglichen, was hinter den Kulissen des Azubi-Pool-Teams abgeht, berichte ich euch kurz, wie es bei uns abläuft.

Für unsere Jahresplanung 2018 haben wir Redakteure uns zusammengesetzt und überlegt, was wir euch Spannendes berichten können. Dabei wurden besondere Tage und Aktionen berücksichtigt. Um all unsere Ideen und Vorschläge unter einen Hut zu bekommen, haben wir ein wenig Brainstorming betrieben. Dadurch hatten wir dann ganz schnell alle wichtigen Themen, wie unser Azubi-Fit-Tag, Azubi-Start-Woche und den Tag der offenen Tür gelistet.

Gerne nehmen wir auch Themenwünsche entgegen unter: post (at) azubi-pool-jena.de.

Außerdem planten wir neue Termine und was wir bis dahin erreicht haben wollen.

Da dieses Jahr viele Redakteure ihre Ausbildung beenden werden, heißt es auch wieder neue Schreiber an Land zu ziehen.

Des Weiteren freuen wir uns wieder darauf euch zu unseren Highlights, wie Messen, Lehrgängen und Veranstaltungen für Azubis mitzunehmen. Und für kleine Überraschungen ist auch gesorgt.

Zum Thema Berufsmessen findet ihr auch weitere Informationen auf dieser Seite.

Rundum sind wir voller großer Erwartungen und Vorfreude auf eine spannende Zeit.

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in das neue Jahr.
Bis bald.
Ann-Kathrin

[20.12.2017]

Bereits seit einem Vierteljahr sind nun die neuen Azubis bei jenawohnen aktiv. In diesem kurzen Bericht erzählt Richard von seinen ersten Eindrücken und Erfahrungen im Azubialltag.

Neue Erfahrungen, spannende Aufgaben, abwechslungsreiche Tätigkeiten und das erste eigene Gehalt. Viel Neues für unseren Alltag. Doch mein Fazit bis jetzt: Eine Ausbildung zu beginnen, war genau die richtige Entscheidung für mich.



Zu Beginn der Ausbildung waren die Erwartungen selbstverständlich groß. Nach den ersten Tagen konnte ich zu Hause immer sehr viel erzählen. Arbeiten in einem riesigen Team und die vielen Wohnungen führten immer wieder zu vielen abwechslungsreichen Aufgaben. Dazu kommt noch, dass man ca. alle drei Wochen die Abteilung wechselt.

Ob Service-Center Stadt, Finanzbuchhaltung, Rechtsabteilung oder auch Sozialmanagement, neben diesen Abteilungen wird man auch in fünf weitere Abteilungen Einblicke bekommen. Jede Abteilung unterscheidet sich in Aufgabenstellung und Ansprechpartner, dies hat dazu beigetragen, dass es mir nie langweilig wurde.

Mir hat besonders die Arbeit im Servicebereich gefallen. Bei Besichtigungen, Vorabnahmen oder Grundstücksbegehungen lernte ich die Grundrisse der Wohnungen sowie den Bestand der verschiedenen Stadtgebiete kennen. Wir als Azubis im ersten Jahr tauschten uns immer vor den Abteilungswechseln aus. Interessante Geschichten, Tipps und Tricks füllten die Gespräche in manch einer Mittagspause. Falls wir gar nicht weiter wussten, konnten uns jederzeit die Patenschaftspartner weiterhelfen.

Äußerst bedeutsam war die erste Schulwoche für uns. Die neuen Klassenmitglieder, Lehrer und Lernfelder machten sofort einen guten Eindruck. Schon nach zwei Wochen entwickelte sich ein sehr angenehmes Klassenklima. Die Fahrt zur Schule nach Gera finde ich zwar immer ein bisschen lang, aber auch das hat seine Vorteile. So kamen wir als Fahrtgemeinschaft ins Gespräch und konnten uns gegenseitig auf die Leistungskontrollen vorbereiten.

Dennoch ist es mal schön, nicht jeden Tag in die Schule zu gehen und das praktisch orientierte Lernen zu genießen. Zusammenfassend blicke ich auf einen super Start zurück. Das gute Arbeitsklima und viele Herausforderungen lassen auf eine aufregende Zukunft blicken.

Richard

 

 

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Unser azubi-pool-Redaktionsteam

Die aktuellen Meldungen werden von unseren Auszubildenden Ann-Kathrin, Nicole, Alina, Lisa Maria und Moritz geschrieben. Das Team trifft sich regelmäßig und berichtet zu Themen rund um ihren Ausbildungsalltag.