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Aktuelles

[10.08.2017]

In Zeiten, in denen die erneuerbaren Energien von Tag zu Tag eine größere Bedeutung spielen, gewinnt auch Elektromobilität immer mehr an Bedeutung. Bis 2030 sollen in Jena immerhin schon 10.000 Elektroautos unterwegs sein, so das Ziel unserer Stadtwerke Jena Gruppe.


 
Wir haben in unserer Mittagspause einen kleinen Ausflug mit einem Elektro-Dienstauto und einem Elektro-Dienstfahrrad der Stadtwerke Jena Gruppe gemacht. Isabel und ich (Nicole) durften dabei einen E-Golf testen. Für uns beide war Elektromobilität bisher ein Fremdwort. Autos betrieben durch Strom? Aufladen durch ein Kabel an einer Säule mitten auf einem Parkplatz? Bisher unvorstellbar, aber nun greifbarer als je zuvor. Und stellt euch vor: Es ist ein ganz normales Auto. Ein paar Anzeigen am Armaturenbrett und die Art zu „tanken“ sind anders, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. Das Aufladen war für uns – anders als erwartet – ein Klacks. Eine andere Fahrweise ist uns nicht aufgefallen. Es ist während der Fahrt bloß sehr leise, keine Motorengeräusche – das ist schon erstmal ganz schön ungewohnt. Für die Wege innerhalb der Stadt oder auf den Weg zur Arbeit und zurück sowie für einen kleinen Einkauf – dafür ist das Elektroauto super geeignet. Sind diese Wege erledigt, kann man das Auto bequem zu Hause laden. Das Elektroauto ist erstaunlich umweltschonend und unser beider Meinung nach eine super Lösung, wenn man bewusst etwas verändern möchte.

 

Unser Kollege Moritz hingegen durfte zum ersten Mal ein Elektrofahrrad testen. Seine Meinung: „Für mich, der ich viel mit dem Fahrrad unterwegs bin, war das E-Bike am Beginn eine riesen Umgewöhnung. Es kam einige Male vor, dass ich in die Pedale getreten habe und abrupt abgebremst wurde, da die Maximalgeschwindigkeit von 30 km/h aufgrund des Motors geregelt ist. Aber nach wenigen Übungskilometern kam ich mit dem E-Bike immer besser zurecht. Besonders bei Anstiegen und mit langsamem Treten der Pedale konnte ich die Unterstützung des Motors spüren. Eine echte Alternative für jeden, der auch gerne mal entspannt in die Pedale tritt.“

 

Ihr wollt mit gutem Beispiel voran „fahren“? Dann können wir euch das Elektroauto und Elektrofahrrad wirklich sehr empfehlen: Elektrisch angetriebene Fahrzeuge sind vor Ort praktisch emissionsfrei. Der eingesetzte Strom in Jena und der Region wird von den Stadtwerken aus umweltfreundlichen erneuerbaren Energien bereitgestellt. In Jena befinden sich im Moment elf öffentliche Ladestationen (z. B. Sparkassen-Arena, Eichplatz, Betriebshof Jenaer Nahverkehr, Gebäude Stadtwerke Jena). Elektroautos haben eine Reichweite von ca. 100 bis 250 Kilometern. Die Reichweite wird allerdings durch die Batteriegröße und durch das eigene Fahrverhalten, aber auch durch äußere Einflüsse bestimmt. Sollte der Akku einmal leer sein, dauert ein Ladevorgang ca. 2- 4 Stunden. Ladekarten können Stromkunden kostenlos erhalten.



Nicole

 

 

[07.08.2017]

Ein Jahr ist vergangen und schon stehen wieder die neuen Auszubildenden vor der Stadtwerke-Tür. Am 31. Juli 2017 begann für 32 junge Leute ein neuer Lebensabschnitt. Die Jugendlichen erlernen in den kommenden Jahren 17 verschiedene Berufe in neun Unternehmen – ob Fachkraft im Fahrbetrieb, Immobilienkaufmann, Fachangestellte für Bäderbetriebe oder Kauffrau für Büromanagement. Um den Azubis den Einstieg in das „Berufsleben“ etwas zu erleichtern, beginnt die Ausbildung mit unserer traditionellen Azubi-Start-Woche.

Gleich zum Einstieg findet dabei montags das große Kennenlernen statt. Man begegnet den anderen Auszubildenden, wird von der Geschäftsführung willkommen geheißen und trifft seinen Ausbilder und zukünftige Arbeitskollegen. Ich kann mich selbst noch sehr gut an diese Momente erinnern – und wie aufregend das alles für mich war. Am Dienstag stand eine Besichtigungstour zu verschiedenen Anlagen der Stadtwerke Jena Gruppe auf dem Plan – von Bauprojekten über den Betriebshof des Jenaer Nahverkehrs und die Zentrale Kläranlage Jena bis hin zum Freizeitbad GalaxSea. Eine gute Gelegenheit, die Vielseitigkeit der Stadtwerke Jena Gruppe anschaulich und vor Ort kennen zu lernen.

Mein damaliger Lieblingstag war der Mittwoch, weil da die Azubis auf ihre Paten treffen. Wir haben im Unternehmen ein Patenprogramm: das heißt, Azubis aus höheren Lehrjahren (Paten) kümmern sich und helfen einem neuen Lehrling (Patenkind). Eine gute Sache, denn: Gerade in der Anfangszeit stellen sich einem viele Fragen, mit denen man vielleicht nicht gleich zum Ausbilder oder Vorgesetzen gehen möchte. Oft sind es ganz banale Dinge oder Fragen rund um die Berufsschule. Wer kann da besser Auskunft geben, als jemand, der hier selbst vor kurzem zum ersten Mal unterwegs war? Es ist gut möglich, dass sich aus dem Patenprogramm auch eine Freundschaft entwickelt. Anschließend fand eine Stadt-Rallye statt. Eine schöne Gelegenheit, um die Innenstadt von Jena besser kennen zu lernen.

Am Workshop-Donnerstag  drehte sich alles um die richtige und angemessene Kommunikation mit den neuen Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen. Mit verschiedenen Übungen und Spielen bekommt man wertvolle Tipps und Tricks vermittelt, die zur konfliktfreien und verständlichen Unterhaltung beitragen. Am Freitag startete traditionell das Highlight der Azubi-Start-Woche: das Teamtraining am Schleichersee. Um abschließend noch einmal den Teamgeist der Truppe zu stärken, dürfen die Azubis dabei verschiedene sportliche Gruppenaufgaben lösen – eine riesen Portion Spaß ist vorprogrammiert!

Ich wünsche allen Auszubildenden eine wunderschöne, lehrreiche und erfolgreiche Ausbildungszeit.

Ann-Kathrin

[27.07.2017]

Es gibt mal wieder neue Gesichter im azubi-pool-Team: Mit Lisa Maria, Ann-Kathrin, Nicole und mir (Alina), gibt es nun viel Verstärkung für die Redaktion. Wir kommen aus den verschiedensten Unternehmen der Stadtwerke Jena Gruppe.

 
Nicole, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement im (noch) 2. Lehrjahr beim Jenaer Nahverkehr: „Warum nehme ich am Projekt ‚azubi-pool‘ teil? Meine Gründe hierfür sind einfach: Ich schreibe gerne und möchte meine Eindrücke mit so vielen Menschen wie möglich teilen.“ Dabei möchte Nicole hinter die Kulissen schauen und Erfahrungen sammeln. Sie sagt: „Mich interessieren die verschiedenen Abläufe in einer Redaktion, wie Redaktionssitzungen, oder was beim Schreiben alles zu beachten ist. Zudem lerne ich andere Azubis besser kennen und kann mit ihnen meine Erfahrungen austauschen. Meine Erwartungen sind bisher erfüllt, denn wir ergänzen uns gut und es gibt untereinander keine Probleme. Schlussendlich kann ich sagen, dass wir ein super Team sind.“


Die Freude am Schreiben verbindet uns alle und das Interesse an der Redaktionsarbeit. Natürlich freuen wir uns vor allem über unsere regelmäßigen Treffen und dass wir uns dabei über Neuigkeiten und Ereignisse austauschen können. Wir sind gespannt auf die Zeit, die vor uns liegt und hoffen auf spannende Erlebnisse und interessante Beiträge.

 

Alina




[19.07.2017]

Nach drei erlebnisreichen, interessanten und spannenden Jahren habe ich es geschafft: Ich habe alle meine Prüfungen erfolgreich absolviert und darf mich nun voller Stolz Kauffrau für Büromanagement nennen. Meinen Weg durch die Abschlussprüfungen möchte ich gern mit euch teilen, denn vielleicht findet ihr ein paar Tipps, die hilfreich während eurer heißen Prüfungsphase sind. 

Die Prüfungen im Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement bestehen aus zwei Teilen. Der erste Teil der Abschlussprüfung (früher war das mal die Zwischenprüfung) ist das „Informationstechnische Büromanagement“ und der Umgang mit „Microsoft Office“. Diese Prüfung findet bereits im 2. Ausbildungsjahr statt und hat eine Gewichtung von 25 Prozent vom Gesamtergebnis. Darauf wurde ich intensiv in der Schule und bei den Stadtwerken Jena vorbereitet. So konnte in der Prüfung nichts mehr schief gehen - meine gesamte Klasse bestand den ersten Teil mit Bravour.

Der zweite Teil besteht aus zwei schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Die beiden schriftlichen Prüfungen beziehen sich auf das gesamte theoretische Wissen, welches ich mir in der Schule und bei Lehrgängen angeeignet habe. Die Prüfung „Kundenbeziehungsprozesse“ hat eine Gewichtung von 30 Prozent und „Wirtschafts- und Sozialkunde“ eine Gewichtung von 10 Prozent vom Gesamtergebnis. Vor meinen Prüfungen habe ich mir Zeit genommen, um alle Themen noch einmal Schritt für Schritt durchzuarbeiten, ganz nach dem Motto „Learning by Doing“, kannte ich die Theorie inzwischen ja auch praktisch - so viel es noch leichter, sich alles zu merken. Hierzu kann ich auch Prüfungsvorbereitungsbücher, wie zum Beispiel „Prüfungswissen KOMPAKT“ und „Prüfungstrainer“, empfehlen. Die Auswahl ist groß: von kompakten bis sehr umfangreichen Nachschlagewerken. Ich habe mich für ein kompaktes Buch mit den wichtigsten Informationen zu allen relevanten Prüfungsthemen und eines mit Prüfungsaufgaben als Lernhilfe entschieden. So konnte ich alles noch einmal wiederholen und fühlte mich für die kommenden Prüfungen sehr gut vorbereitet.

Beim letzten Teil auf dem Weg zum Abschluss - der mündlichen Prüfung - konnte ich zwischen klassischer oder Reportvariante wählen. Meine Entscheidung fiel auf den Report, für den ich jeweils einen über meine Wahlqualifikationen Assistenz/Sekretariat und Personalwirtschaft verfasst habe. Darin ist je eine praktische Aufgabe beschrieben, die ich in meinem Unternehmen ausgeführt habe. Die beiden Reporte wurden von den Prüfern der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor der Prüfung gelesen. Erst zur Prüfung erfuhr ich die von den IHK-Prüfern gewählte Wahlqualifikation: Report zur Assistenz/Sekretariat. Zu Beginn hatte ich fünf Minuten Zeit um mich und meinen Report vorzustellen. Anschließend gingen die Prüfer näher auf das Thema ein, indem sie ausschließlich praxisbezogene Fragen stellten, wie beispielsweise die Abläufe im eigenen Ausbildungsbetrieb sind. Das Gespräch dauerte circa 20 Minuten. Die Prüfer berieten sich nur ein paar Minuten und ich erfuhr sofort das Ergebnis meiner Prüfung: Erfolgreich bestanden! Von diesem Moment an, war meine Ausbildungszeit vorbei. Nun bin ich Kauffrau für Büromanagement.

Schlussendlich muss ich sagen: Die Prüfungen waren zwar anspruchsvoll, jedoch sind alle Aufgaben mit guter Vorbereitung und Konzentration durchaus zu schaffen. Ich bin stolz und sehr froh, dass ich diese Hürde genommen habe. Jetzt freue ich mich auf das „Abenteuer Berufsleben“!

Viviane

 

 

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Unser azubi-pool-Redaktionsteam

Die aktuellen Meldungen werden von unseren Auszubildenden Ann-Kathrin, Alina, Daniela, Sven und Moritz geschrieben. Das Team trifft sich regelmäßig und berichtet zu Themen rund um ihren Ausbildungsalltag.