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Der Azubi-Pool bekommt Verstärkung

Unser Azubi-Pool hat seit kurzer Zeit neue Redakteure. Diesmal kommen „die Neuen“ aus Berufen, welche bisher noch nicht vertreten waren. Das finden wir super, denn das verspricht noch tiefere und vielseitigere Einblicke in die bunte Stadtwerke-Welt. Diesen Anlass habe ich genutzt, um unsere zwei neuen Redakteure in einem 3-Fragen-Interview mal unter die Lupe zu nehmen.

Für mein erstes Interview musste ich im Stadtwerke-Haus nur vier Etagen nach oben gehen:

Stelle dich doch bitte einmal kurz vor und erzähle, wie du zu dieser Ausbildung gekommen bist.

Mein Name ist Sven, ich bin 22 Jahre alt und mache bei der „varys Gesellschaft für Software und Abrechnung mbH“ meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration.
Seit einigen Jahren bin ich in meiner Freizeit für Freunde und Familie der „Freizeit-Administrator“. So war natürlich der Weg vom Hobby zum Beruf nicht weit. An der Friedrich-Schiller-Universität begann ich zunächst ein Informatik-Studium. Hier habe ich allerdings schnell gemerkt, dass dies zu theoretisch für mich ist und ich lieber die praktische Administration hautnah erleben möchte. Darum habe ich mich 2016 über den Azubi-Pool um diese Ausbildungsstelle beworben. Nun bin ich hier bereits in meinem 2. Ausbildungsjahr.

Welche Tätigkeiten und Aufgaben erlernst du denn in deiner Ausbildung und wo?

Meine Tätigkeiten erlerne ich hauptsächlich im Betrieb, aber auch in der Berufsschule in Hermsdorf oder auf Lehrgängen in Erfurt. Die Hauptkomponente der Ausbildung ist das Erlernen von Kenntnissen und Fähigkeiten rund um die Themen Computer, Netzwerke, Administration und Programmierung.
Zum Beispiel habe ich bereits mit anderen Auszubildenden eine Website erstellt, auf der verschiedene Tutorials zur Einrichtung und Bedienung von iPads und iPhones im Unternehmensbereich zur Verfügung gestellt werden.
Wir Azubis arbeiten hier viel im Team. Beispielsweise sitzen wir während der Arbeitszeit in einem Azubi-Bereich und können uns so gegenseitig unterstützen.
Besonders gut finde ich, dass man in der Ausbildung etappenweise viele Bereiche des Unternehmens durchläuft. So kann jeder herausfinden, was am besten zu seinen Interessen und Fähigkeiten passt.
Mir persönlich gefällt der Bereich Dokumentenmanagement am meisten, da man hier neben dem Programmieren von Skripten auch ein Verständnis der internen Abläufe bekommt. Man erlebt, dass das Programm anderen Mitarbeitern die Arbeit erleichtert und sehr gut ankommt.
Daher habe ich auch die Hoffnung, später auf diesem Gebiet arbeiten zu dürfen.

Warum möchtest du Redakteur sein und was erhoffst du dir vom Azubi-Pool?

Ich fand es immer spannend, wenn Auszubildende, Studenten oder Angestellte bei uns an der Schule waren und über ihren Alltag plauderten. Auf der Seite des Azubi-Pools hatten mir die Informationen und Videos geholfen, den Ausbildungsberuf und die Unternehmensgruppe kennenzulernen.
Daher möchte ich, zusammen mit den anderen Redakteuren, interessierten Schülern oder Eltern, einen Einblick in unsere Ausbildung und die Stadtwerke geben und hoffe, andere Leute auch für eine Ausbildung bei uns begeistern zu können.

Zum zweiten Interview ging meine Reise zum Jenaer Nahverkehr:

Stelle dich doch bitte einmal kurz vor und erzähle, wie du zu dieser Ausbildung gekommen bist.

Mein Name ist Daniela, ich bin 22 Jahre und seit letztem Jahr angehende Fachkraft im Fahrbetrieb beim Jenaer Nahverkehr. Ich gehöre zu dem Team, welches die Menschen in Jena täglich mit 38 Straßenbahnen und 43 Bussen von einem zum anderen Ort befördert. Mein Lieblingsmotto für diesen Ausbildungsberuf ist „Ohne uns läuft nichts bzw. laufen alle in Jena“.
Zu der Ausbildung kam ich durch meinen damaligen Stiefvater. Er arbeitete als Busfahrer im Fernverkehr. Dadurch bin ich damit aufgewachsen. Ich fand es immer faszinierend, ein solch großes Fahrzeug zu lenken und Verantwortung für die Fahrgäste zu übernehmen.

Welche Tätigkeiten und Aufgaben erlernst du denn in deiner Ausbildung und wo?

In der Berufsschule, welche in Mühlhausen ist, lernen wir alles Technische rund um Straßenbahn und Bus, Kundenkontakt und wie man am besten sein Unternehmen repräsentiert. Diese Informationen gilt es dann, im Betrieb in die Praxis umzusetzen. Außerdem lernen wir viel über den Umgang mit Kunden, die Repräsentation seiner selbst und das Lösen von Konflikten.
Zu dem kompletten Nahverkehr aber gehören natürlich nicht nur Fahrkräfte, sondern auch über 300 Mitarbeiter, welche sich noch in den Sachgebieten Werkstatt, Fahrplangestaltung, Leitstelle, Diensteinteilung, Marketing und Vertrieb und noch einigen mehr einteilen. Das tolle an der Ausbildung ist, dass ich jeden Bereich im Unternehmen kennenlerne und somit selbst erfahre, wie aus einem einzelnen Zahnrad ein komplettes Getriebe wird.

Warum möchtest du Redakteur sein und was erhoffst du dir vom Azubi-Pool?

Ich möchte hier mitwirken, um anderen zu zeigen, wie vielseitig die Ausbildung in der Stadtwerke Jena Gruppe ist und hoffe, so zukünftige Auszubildende auch auf den Geschmack zu bringen.
Ich erhoffe mir vor allem einen netten und interessanten Austausch mit Auszubildenden aus vielen verschiedenen Berufsbildern.

Moritz