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Aktuelles

Weiter geht´s mit dem Patenprogramm
[19.06.2017]

Seit Sommer des vergangenen Jahres beteiligte sich die Stadtwerke Jena Gruppe am Projekt „VorteilJena“. Dazu gehören ganz viele verschiedene Teilprojekte rund um das Thema Gesundheit durch Teilhabe. Mit „Gesund am Start“ begann bei uns ein Patenprogramm zwischen allen Auszubildenden im ersten Lehrjahr mit jeweils einem Paten aus einem höheren Ausbildungsjahr.

Ich selbst nahm an diesem Projekt teil und durfte Pate für eine neue Auszubildende in meinem Unternehmen sein. In der Azubi-Start-Woche haben wir uns dann das erste Mal getroffen. Mein Patenkind Alina hatte sogleich viele Fragen an mich: „Wie waren deine ersten Ausbildungstage?“, „Wie sind die Kollegen so?“ und vieles mehr. Nachdem wir uns ein wenig kennengelernt hatten, schlossen wir einen Patenschaftsvertrag. Darin bestätigten wir uns gegenseitig, dass wir die Patenschaft möchten und haben unsere Kontaktdaten ausgetauscht.

Anfangs war ich schon sehr gespannt auf meine neue Aufgabe und auch ein wenig aufgeregt. Ich dachte, hoffentlich verstehen wir uns und sind auf einer Wellenlänge. Wird mein Patenkind mich viel fragen? Werde ich ein guter Pate sein? Doch da kann ich zukünftige Paten beruhigen: Nach dem ersten Treffen war die Anspannung weg. Ich bin einfach froh über diese neue Erfahrung und den Abschnitt meines Azubi-Lebens. Wir beide verstehen uns sehr gut und tauschen uns bis heute regelmäßig aus. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, ein guter Pate zu sein; man sollte einfach für Fragen offen sein und der Rest kommt ganz von allein.

Für mich als Paten war es eine tolle Erfahrung, jemanden beim Start in die Ausbildung zu unterstützen. Da ich selbst zu Beginn unserer Patenschaft erst in das zweite Ausbildungsjahr kam, konnte ich die Situation des Neuanfangs sehr gut nachempfinden. In der Patenschaft entwickelte ich mich weiter und übernahm Verantwortung. Auch für die Patenkinder ist es gut zu wissen, dass sie neben ihren Ausbildern noch jemand haben, bei dem sie ihre Fragen loswerden können. Als neuer Auszubildender hat man so von Anfang an einen persönlichen Ansprechpartner und ein vertrautes Gesicht im Unternehmen.

Da das Patenprogramm im Rahmen des Projektes „VorteilJena“ so gut funktioniert hat, soll es zukünftig auch unabhängig davon in der Stadtwerke Jena Gruppe weitergeführt werden. So bekommen unsere neuen Auszubildenden, die am 31. Juli 2017 starten, auch jeder einen Paten an ihre Seite. Um richtig vorbereitet zu sein, werden alle neuen Paten in den nächsten Wochen geschult. In der Schulung wird ihnen erklärt, welche Aufgaben zum „Pate-sein“ dazu gehören. Auch bekommen sie hilfreiche Tipps rund um das Thema, zum Beispiel wie man mit Problemen oder Konflikten umgehen sollte.

Glücklicherweise musste ich diese Hinweise gar nicht anwenden, weil es bei meiner Patenschaft keine Schwierigkeiten gab. Alina und ich haben uns super verstanden und bei Problemen haben wir uns gegenseitig geholfen. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass dieses Projekt eine super Idee ist und ich freue mich für alle zukünftigen Paten und Patenkinder. Meine Erfahrungen und Tipps konnte ich an mein Patenkind weitergeben. So haben ich und alle anderen Paten den neuen Auszubildenden den Start in einen neuen Lebensabschnitt erleichtert.

Nicole

Mittendrin, statt nur dabei – 7. Jenaer Firmenlauf am 31. Mai 2017
[02.06.2017]

Schon seit 2011 findet jedes Jahr im Frühsommer der Jenaer Firmenlauf statt. Läuferische Bestzeiten stehen dabei im Hintergrund; vielmehr geht es um die Unterstützung sozialer Projekte mit der Freude an Bewegung. Gemeinsam waren in diesem Jahr knapp 3.000 Laufbegeisterte – davon 261 Firmen, Behörden, Vereins- und Freizeitmannschaften – auf einer 5,8 Kilometer langen Strecke durch das Jenaer Paradies unterwegs.

Auch die Stadtwerke Jena Gruppe trat wieder als ein Team an und auch ich bin mitgelaufen! Passend zu meiner Wahlqualifikation „Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement“ im Rahmen der Ausbildung, habe ich außerdem die Vorbereitungen begleitet und dadurch einen super Einblick hinter die Kulissen bekommen.

Im März begannen die Vorbereitungen für den Firmenlauf bei uns in den Stadtwerken. Aufgaben wur-den im Organisationsteam verteilt und Details mit den acht Mitarbeitern, Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Gruppe, abgesprochen. Meine Aufgabe war es, den gesamten Anmelde-Prozess zu koordinieren.

Natürlich wollten wir möglichst viele Läufer für unser Stadtwerke-Team motivieren. Unter dem Motto „Immer in Bewegung, immer für Sie da“ haben wir einen eigenen Flyer gestaltet, der in einer Promo-Aktion vor der Kantine verteilt wurde. Ich reservierte vorab Startplätze für die Teilnehmer und erfasste alle Anmeldungen, die in aufgestellten Anmeldeboxen und per E-Mail eingingen.

Ende April stand unsere Teilnehmerzahl fest: 117 Läuferinnen und Läufer wollten die Stadtwerke Jena Gruppe vertreten. Die Teilnehmer konnte ich online eintragen, so erhielten sie eine offizielle Startnum-mer. Für alle Läufer bestellten wir Sportshirts mit unserem Logo, Beutel, Handtücher und Traubenzu-cker als kleine Unterstützung. Gut eine Woche vor dem Lauf verschickte ich den genauen Ablaufplan für den „großen Tag“ an alle Teilnehmer und Mitglieder des Organisationsteams.

Dann war es endlich soweit! Am Mittwoch, 31. Mai, 15 Uhr, startete das Orgateam im Jenaer Stadion mit den letzten Vorbereitungen an unserem Stadtwerke-Stand. Gegen 17 Uhr trudelten die Stadtwerker ein, um sich ihre Laufbeutel mit allen Extras und den Startunterlagen abzuholen. Im Umkleidebus des Jenaer Nahverkehrs schlüpften die Stadtwerke-Läufer in ihre Trikots. Natürlich durfte ein Gruppenfoto an solch einem Tag nicht fehlen. Deshalb folgte 18 Uhr eine kleine Fotosession mit noch entspannten Gesichtern.

Eine halbe Stunde später sammelten sich die Läufer am Start. Dann wurde es ernst: Eine musikalische Aufwärmung war angesagt. Pünktlich 19 Uhr fiel der Startschuss! 5,8 Kilometer? Das klingt nicht viel, aber einfach war es nicht diese Distanz zu meistern. Bei tausenden Läufern mangelte es nicht an Moti-vation – trotzdem hieß es: Zähne zusammenbeißen. Meine Freude war groß, als die Ziellinie in Sicht kam. Ich brauchte 32 Minuten und erreichte damit Platz 360. Am Stadtwerke-Stand spendierten meine Kollegen kühle Getränke und frisches Obst für unser Team.

Nach dem Firmenlauf folgten die Siegerehrung sowie die Spendenübergabe an den Jenaer Tausend Taten e. V. für das soziale Projekt „Paten für Demenz“. Außerdem bot der Jenaer Firmenlauf den Stif-tungen „Hospiz- und Palliativstiftung Jena“ sowie „Stiftung Hodenkrebs“ eine wertvolle Plattform, um auf ihre Gesundheitsthemen aufmerksam zu machen.

Das Abendprogramm mit Live-Musik von „Sandmen United & Septic Shockers“ aus Jena lud nach der Siegerehrung zum Feiern und Tanzen ein. Bei der After-Run-Party im VIP-Zelt des FC Carl Zeiss Jena fand der sportliche Tag einen guten Ausklang.

Rückblickend haben mir der Firmenlauf und dessen Vorbereitung wirklich viel Spaß gemacht. Mitten-drin, statt nur dabei – erst dann wird einem bewusst, wie viel Arbeit hinter so einer Veranstaltung steckt. Auch mit meinem Laufergebnis bin ich sehr zufrieden. Und dank dieser Veranstaltung konnte ich zusammen mit 3.000 anderen Läufern zur Unterstützung eines sozialen Projektes beitragen. Es hat sich also absolut gelohnt.

Auf ein Wiedersehen zum 8. Jenaer Firmenlauf 2018! Ich bin auf jeden Fall gerne wieder dabei.

Isabel

Als Auszubildende bei den Deutschen Meisterschaften in Suhl
[29.05.2017]

Im Namen des Jenaer Stenografenvereins fuhren wir beide – Nicole und Moritz – mit anderen Mitschülern der berufsbildenden Schule Karl-Volkmar-Stoy vom 24. bis 27. Mai 2017 nach Suhl. Hier fanden die Deutschen Meisterschaften in Stenografie und Texterfassung im Ringberghotel statt.

 
Als eine von insgesamt vier Jugendmannschaften traten wir beim Wettbewerb „Textbearbeitung“ an. Dabei mussten wir innerhalb von zehn Minuten einen vorgegebenen Text bearbeiten. Die Vorlagendatei konnte nach verschiedenen Möglichkeiten bearbeitet werden: Text- und Absatzrahmen, Skalierung von Überschriften oder Wörter in fett, kursiv oder mit Signatur.

Nach unserer Anreise in Suhl bezogen wir unsere Zimmer. Danach gingen wir zur Eröffnungsveranstaltung, um den Ablauf zu erfahren. Dabei lernten wir alle an den Deutschen Meisterschaften beteiligten Mitstreiter kennen.

Am Donnerstag stand unser Wettkampf an. Nach einem reichhaltigen Frühstück und einer letzten Übungseinheit wurde es ernst: Punkt 12:00 Uhr stellten wir uns auf und pünktlich 12:30 Uhr bekamen wir die USB-Sticks, zum Speichern unser fertigen Texte. Gegen 13 Uhr waren die Geräte bereits wieder abgebaut und es kamen erste Fragen auf: Waren wir gut? Haben wir fehlerfrei gearbeitet? Wie gut war die Konkurrenz? Danach hatten wir Freizeit und konnten uns ausruhen. Die Zeit verbrachten wir damit, das Hotel und dessen Räumlichkeiten erst einmal kennenzulernen.

Für den vorletzten Tag hatte unsere Jugendgruppe einen Ausflug zum Schneekopf geplant – mit seiner Höhe von 978 Metern der zweithöchste Berg des Thüringer Waldes. Zusammen mit unserer Teamleiterin unternahmen wir die etwa vier Kilometer lange Wanderung bis zum Aussichtsturm am Gipfel. Bei perfektem Sonnenschein konnten wir den kompletten Thüringer Wald überblicken. Auf dem Weg dahin gab es verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel das Tannenzapfen-Zielwerfen.

Am Samstag fand dann die Siegerehrung aller Altersklassen und aller Wettkämpfe statt. Mit unserer Jugendmannschaft erreichten wir einen guten 4. Platz.
Abschließend lässt sich sagen, dass wir vier tolle Tage in Suhl verbringen und viele nette Menschen kennenlernen durften. Wir kommen gerne wieder!

Nicole und Moritz

Sommer, Sonne, Badelaune!
[18.05.2017]

Die Tage werden länger, die Nächte wärmer und der Sommer rückt immer näher. Viele Jenaer sehnen sich nach einer Abkühlung und was gibt es Besseres, als sich nach einem anstrengendem Schul- oder Arbeitstag und an freien Wochenenden in die Sonne zu legen und zwischendurch das kühle Nass in einem Freibad zu genießen?


Seit über zwei Wochen ist die Freibadsaison nun in Jena eröffnet. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass die Eröffnung Jahr für Jahr pünktlich stattfinden kann? Und, wer sorgt dafür, dass die Badegäste jeden Tag in den Jenaer Bädern genießen können? Das alles erledigen mit Herz und Leidenschaft die Mitarbeiter/innen und Auszubildenden der Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft.


Passend zur Saisoneröffnung habe ich Stella Pfeiffer, eine Auszubildende des 2. Lehrjahres der Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft, interviewt. Ich habe nach den alljährlichen Vorbereitungen, ihrem Arbeitsalltag und der Einzigartigkeit ihres Berufes gefragt.


Welche Bedeutung hat die Eröffnung für dich?
Stella: Auf die Eröffnung der Freibadsaison freue ich mich jedes Jahr. Nach vielen Monaten im GalaxSea arbeite ich endlich wieder an der frischen Luft. Bei warmen Temperaturen draußen zu sein, während die Sonne scheint - bessere Arbeitsbedingungen findet man nirgends.


Welche Dinge müssen vor der Eröffnung geplant und berücksichtigt werden?
Stella: Vor der Eröffnung steht bei uns immer viel Arbeit an.  Die Wiesen werden gesäubert und das Unkraut auf den Wegen entfernt. Auch der Strand und die Sandkästen sind aufzuräumen und zu reinigen. Im Südbad werden die Algen entfernt sowie im Ostbad mit Hilfe von Chemikalien die Rutsche, die Abflussrohre, die Becken und alle Edelstahlgeländer gereinigt. Toll finde ich, dass wir Auszubildenden bei den Vorbereitungen mit eingespannt werden. Das gibt mir das Gefühl, auch als Azubi einen wichtigen Teil beizutragen.

Wie sieht für dich als Azubi im Bäderbetrieb ein normaler Arbeitstag aus?
Stella: Im GalaxSea werden vor der Öffnung die Liegen und Stühle aufgeklappt und platziert und alle Glasscheiben geputzt. Außerdem wird regelmäßig der Beckenrand gereinigt. Während des Betriebes geben wir verschiedene Kurse, wie Aqua-Fitness oder Kinderschwimmen. Ansonsten haben wir Badeaufsicht. Hier darf kein Becken länger als drei Minuten außer Augen gelassen werden. Aber auch in der Sauna, an der Kasse oder im Büro werden wir Auszubildenden eingesetzt. In den Freibädern müssen ähnliche Vorbereitungen für den Badebetrieb getroffen werden. Außerdem laufen wir regelmäßig den Platz nach Müll ab. Und auch hier übernehmen wir die Wasseraufsicht und nehmen regelmäßig Wasserwerte, wie Temperatur und Qualität.


Was ist das Beste an deinem Ausbildungsberuf?
Stella: Das Berufsbild gibt einem extreme Vielseitigkeit und Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen. Das Schönste aber ist, nach einem Kurs zu sehen, zum Beispiel einem zweiwöchigen Kinderschwimmkurs, was ich in so kurzer Zeit den kleinen Kindern beigebracht habe. Dann bin ich immer unfassbar stolz.




Moritz

 

 

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Unser azubi-pool-Redaktionsteam

Die aktuellen Meldungen werden von unseren Auszubildenden Isabel, Nicole, Alina, Ann-Kathrin, Lisa Maria und Moritz geschrieben. Das Team trifft sich regelmäßig und berichtet zu Themen rund um ihren Ausbildungsalltag.